
Hnefataflbrettet
Det finnes mange skandinaviske kilder, til dømes de løse visene av Jarl Rögnvaldr Kali Kolsson, som nevner et Brettspill kalles "Tafl" eller "Hnefatafl".
En Spill kalles "Tæfl" ha blitt kjent i Gammal-England.
Man kan også finne en "Zabel" i middelhøytyske skrifter.
Først og fremst betyr henholdsvis "Tafl" og "Zabel" bare Brettspill.
Etter inføring av sjakk og Backgammon ble det nødvendig å skille mellom skaktafl (tysk: Schachzabel...sjakk), kvátrutafl (tysk: Wurfzabel...Backgammon) og Hnefatafl.
Det norrøne begrepet Hnefatafl bestar av den orddel "hnefa", som betyr (knytt-)neve, lukket hånd eller gjenstand holdes i hånden og tafl, som betyr bord eller brett.
Det skandinaviske ordet "kniv", det engelske "knife" og de tyske ordene "Kneif/Kneip" (kort kniv) og "Knebel"
står i slekt med den gammelnorsk "hnefa".
Hnefatafl spilles oftest på et brett med 13x13 felter. Feltet i midten av Taflbrettet symboliserer Tronen. Kun kongen hår lov å trå på Tronen. I begynnelsen av taflspillet står kongen der. Kongens tolv forsvarer omringer henholdsvis kongen og tronen. De fire hjørnefelter forestiller de fluktborger av kongen. Også her hår kun kongen lov å flytte til de fluktborger. Denne fluktborger gjelder for begge sider som motstander-brikke. Det er viktig hvis en brikke skal fjernes, som står umiddelbart ved siden av en fluktborg.
Det finnes bare to slags brikker i Hnefatafl.
Først det er Kungen (norrønt:Hnefi, gammelengelsk: cyningstan), som er vanligvis større en de andre Taflbrikker.
Taflmenn (gammelengelsk: tæfelstanas - ordrett: Taflsteiner).
En Byggeplass
und zum anderen die restlichen
Taflmänner
Im Königszabel werden wie im Schach zwei Seiten unterschieden. Auf der einen Seite, oder besser in der
Mitte, steht der König mit seinen zwölf Verteidigern. Seine Gegner sind zwei Dutzend von außen angreifende
Zabelmänner. Das Spiel ist also nicht vollständig ausgeglichen. Die angreifende Seite besitzt
keinen König, ihr stehen statt dessen zweimal so viele Zabelmänner zur Verfügung.
Zu Beginn des Spieles befindet sich der König auf seinem Throne in der Mitte des Zabelbrettes. Seine zwölf Mannen stehen um ihn versammelt auf den umgebenden Spielfeldern. Acht seiner Verteidiger befinden sich auf den unmittelbar dem König benachbarten Feldern. Vor diesen steht in jeder "Himmelsrichtung" eine Vorhut. Die Angreifer sind in vier Sechsergruppen aufgeteilt, die sich wie ein T mit einer Ein-Mann-Vorhut vor fünf Mannen an jeder Kante des Spielfeldes befinden.

Startoppstilling
Ziel der Verteidiger ist es, die Flucht des Königs auf eines der Eckfelder (Burgen) zu ermöglichen. Das Spielziel der Angreifer ist zunächst die Verhinderung dieser Flucht. Hierzu sollten zuerst alle Burgen besetzt bzw. belagert werden (Bild 3). Darüber hinaus sollte der König gefangen genommen werden.

Bild 3. Sichern der Fluchtburgen
-Alle Zabelsteine ziehen wie der Turm im Schach nur in lotrechter und waagerechter Richtung. Hierbei kann also
eine beliebige Anzahl freier Spielfelder zurückgelegt werden.
-Ein Ziehen in schräger Richtung oder ein Überspringen eigener oder gegnerischer Spielsteine ist nicht zugelassen.
-Jeder Spielzug muß auf einem freien Spielfeld enden.
-Der erste Spielzug wird immer von den Angreifern ausgeführt.
-Es herrscht Zugzwang, d.h. in jeder Spielrunde muß ein Spielzug ausgeführt werden.
Das Schlagen bzw. die "Gefangennahme" gegnerischer Zabelmänner erfolgt indem ein Spielstein von zwei feindlichen Zabelmannen in die "Mangel" genommen wird, d.h. die drei Zabelsteine befinden sich in einer Reihe. Dies ist sowohl in waagerechter als auch in lotrechter Richtung möglich. In schräger Richtung findet keine Gefangennahme statt. Hier gibt es einige Besonderheiten zu beachten:
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Einfaches Schlagen eines ZabelsteinesDas Schlagen eines Spielsteines erfolgt durch "Gefangennahme zwischen zwei gegnerischen Zabelsteinen, wenn diese in waagerechter oder lotrechter Richtung unmitttelbar neben dem entsprechenden Spielstein gezogen wurden.Schlagen eines Zabelsteines durch den KönigAuch dem König ist es erlaubt, in solcher Weise gegnerische Spielsteine gefangenzunehmen bzw. zu schlagen. |
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Sicheres Ziehen zwischen zwei GegnerWird allerdings ein Zabelstein zwischen zwei gegnerische Zabelsteine gezogen, gilt dies nicht als Gefangennahme. Im Gegenteil, der Gegner muß sogar einen Zug mehr zum Freigeben des Spielfeldes aufwenden, um diesen Stein schlagen zu können. |
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Schlagen an einer EckburgDie Fluchtburgen gelten sowohl für Weiß als auch für Schwarz als gegnerische Spielsteine. Um also einen Gegner unmittelbar neben einer solchen Eckburg zu schlagen, benötigt man nur einen Spielstein. |
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ZweifachschlagBei entsprechender Stellung im Spiel ist es auch möglich mit einem Zuge zwei gegnerische Zabelsteine zu schlagen. |
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Zweifachschlag an einer FluchtburgAuch unter Ausnutzung einer Eckburg, die wie gesagt für beide Spieler als gegnerischer Spielstein zählt, ist ein Zweifachschlag möglich. |
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DreifachschlagSogar das gleichzeitige Schlagen von drei Spielsteinen ist durchaus möglich. |
Geschlagene Spielsteine werden im Anschluß vom Brett entfernt. Ein Schlagzwang besteht nicht.
Das Spiel gilt als gewonnen, wenn der König gefangengenommen wurde oder wenn ihm die Flucht auf eine der Burgen gelungen ist.
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Gevinst ved Gefangennahme des KönigsDer König wird auf dem Throne oder auf jedem anderen gewöhnlichen Spielfeld durch vier gegnerische Zabelsteine gefangengenommen. |
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Gevinst ved Zweifachschlag: |
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Gevinst ved kongefluktKongen og hans hirdmenn vinner dersom kongen klarer å ta seg fram til en av de fluktborger i de fire hjørnefeltene. Før kongen kan flyttes til en av hjørnefeltene, skal man varsle dette med å si "Raichi!". Kan kongen flyttes til to av hjørnefeltene, skal man varsle dette med å si "Tuichi!". |
Das Schildwallgesetz besteht in der gleichzeitigen Anwendung des Zweifachschlages
und der Gefangennahme des Königs am Spielfeldrande auf die einfachen Zabelmänner.
Mit dem Schildwallgesetz soll verhindert werden, daß sich eine Seite, insbesondere die Angreifer,
am Rande des Zabelbrettes in Sicherheit ausruht.
Wenn also mehrere Zabelsteine einer Farbe an einer Kante des Zabelbrettes nebeneinander stehen
und sich vor jedem dieser Steine ein gegnerischer Zabelmann befindet, dann ist es möglich, durch
Flankieren der gegnerischen Zabelsteine, die gesamte Reihe mit einem Male zu schlagen.
Im Gegensatz zu den bislang aufgeführten Arten des "Gefangennehmens" gelten hier die
Fluchtburgen NICHT als Ersatzspielsteine.
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Schlagen nach dem SchildwallgesetzBefindet sich vor einer Reihe von Zabelmannen am Spielfeldrande eine gleich große Kette von gegnerischen Zabelsteinen so kann durch folgliches Einklammern dieser Reihe mit einem Male die gesamte Gruppe geschlagen werden. |
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Kein SchlagNach dem Schildwallgesetz kann NICHT neben den Eckburgen geschlagen werden. Auf diese Weise kann nur der König gefangengenommen werden (vgl. oben). |
Das Schildwallgesetz kommt im Spiel nur selten zur Anwendung. Vielmehr verleiht es die Möglichkeit,
Aufreihungen von gegnerischen Zabelmannen an den Spielfeldkanten durch Bildung einer Kette aus
eigenen Zabelsteinen aufzulösen, da der Mitspieler den gleichzeitigen Verlust mehrerer seiner
Spielsteine vermeiden möchte.
Diese gegenüberstehenden Reihen von Zabelmannen erinnern an einen Schildwall, nach dem dieses
Gesetz benannt wurde.
Verschieden Funde und einige Sagas belegen, daß Hnefatafl auch unter Verwendung eines Würfels gespielt wurde. In der Wikingerzeit gab es drei Bezeichnungen für Würfel: "verpill" (vgl. dtsch. Würfel), "tenningr" (vgl. norw. terning) und húnn. Verpill und tenningr sind Begriffe für den üblichen sechseitigen "Mensch-ärgere-dich-nicht-Würfel. Húnn bezeichnet ein vierkantiges Stück Walfleisch, ein vierkantiges Holz, den Hnefi im Hnefatafl oder auch die einfachen Zabelmänner oder ein Bärenjunges. Der Húnn oder auch Hun ist ein vierseitiger Würfel mit den Augen X, I, II und III bzw. 0, 1, 2 und 3. Der Húnn bestimmt die höchstmögliche Anzahl an Spielfeldern, die der König/Hnefi ziehen darf. Der Spieler muß also bevor er würfelt ansagen, daß er den König bewegen möchte.

Bild 20. Ein Húnn
1. Bell, R.C., "Board and Table Games from Many Civilizations" - Volume 1 & 2, Dover Publications Inc. New York, 1979
2. Murray, H.J.R., "A History of Board-Games other than Chess", Oxford University Press, 1951
3. Murray, H.J.R., "A History of Chess", Oxford University Press, 1913